Einsätze 2017


Hier gibt es einen Überblick über die aktuellen Einsätze in umgekehrt chronologischer Auflistung. Damit die aktuellsten Einsätze an erster Stelle stehen.


06.10.2017 – Gebäudebrand in Stapelburg

Am 6. Oktober wurde die Freiwillige Feuerwehr Abbenrode von der Integrierten Leitstelle Harz zu einem Brandeinsatz alarmiert. In Stapelburg im Lerchenfeld an der L 85 kam es zu einem Gebäudebrand, woraufhin die ILS Harz die Feuerwehren Stapelburg, Abbenrode, Veckenstedt und Bad Harzburg zu diesem Einsatz alarmierte.

Bei eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle brannte der Bungalow bereits in voller Ausdehnung. Es bestand die Gefahr das das Feuer auf angrenzende Gebäude übergreift. Mit einem massiven Löschangriff konnte das Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert werden. Mit drei C-Rohren und über die Drehleiter der Feuerwehr Bad Harzburg wurde das Feuer bekämpft und gelöscht.

Auf der Anfahrt begann der Einsatzleitwagen sofort mit der Einsatzdokumentation und vor Ort unterstütze der ELW den Einsatzleiter bei der Koordination des Einsatzes und stellte die Verbindung zur ILS Harz sicher.

Gegen 11:45 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden an der ILS Harz und die eingesetzten Feuerwehren verließen kurze Zeit später die Einsatzstelle.

In der Feuerwache Abbenrode wurde die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt, um auf die nächsten Einsätze bestens vorbereitet zu sein. Gegen 12:15 Uhr war damit der Einsatz für die Kameradinnen und Kameraden beendet.


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05.10.2017 – Koordinierung Sturmeinsatz

Am 5. Oktober wurde der Einsatzleitdienst der Freiwillige Feuerwehr Abbenrode um 15:06 Uhr von der Integrierten Leitstelle Harz alarmiert.

Auf Grund eines heftigen Sturms der über den Landkreis Harz wütete und einer vielzahl von Unwettereinsätzen, schaltete die Integrierte Leitstelle Harz in den Unwettermodus und alarmierte den Einsatzleitdienst der Feuerwehr Abbenrode. Von dem Einsatzleitdienst wurde die Feuerwache Abbenrode besetzt und alle auflaufenden Einsätze in der Gemeinde Nordharz und die Kommunikation mit den eingesetzten Feuerwehren wurden über die Feuerwache koordiniert.

So galt es mehrere Einsatzstellen in Wasserleben, Heudeber, Langeln und Danstedt zu koordinieren und abzuarbeiten.

Um 17:39 Uhr entspannte sich die Unwetterlage, woraufhin die Integrierte Leitstelle den Unwettermodus beendete. Damit konnte auch der Einsatzleitdienst den Einsatz in der Feuerwache Abbenrode beenden.


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Verkehrsunfall "eingeklemmte Person  auf der B6n"

In der Nacht des 30. September wurde um 00:42 Uhr die Ortsfeuerwehr Abbenrode von der Integrierten Leitstelle Harz zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert.

Auf der B6n kam es zwischen dem Vienenburger Dreieck und der Anschlussstelle Abbenrode in Höhe des Sandbrinks zu einem Verkehrsunfall, woraufhin die ILS Harz die Feuerwehren Abbenrode und Stapelburg und den Rettungsdienst, mit dem Alarmstichwort „Verkehrsunfall, eingeklemmte Person“ alarmierte.

Ein PKW kam auf der B6n in Fahrtrichtung Abbenrode, in Höhe des Sandbrinks von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam an einer ca. 4m hohen Böschung neben der B6n zum Stehen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Person schon aus dem PKW befreit und wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Einsatzkräfte betreut und versorgt.

Die Einsatzstelle wurde abgesichert und eine Löschbereitschaft wurde aufgebaut, der PKW wurde auf auslaufende Betriebsstoffe kontrolliert.

Inzwischen traf auch der Rettungsdienst an der Einsatzstelle ein und übernahm die Patientin. Für die Dauer des Einsatzes musste die B6n halbseitig gesperrt werden, damit die Einsatzkräfte in Sicherheit arbeiten konnten.

Nachdem keine Gefährdung mehr durch den PKW bestand, wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben und die Feuerwehren Abbenrode und Stapelburg haben die Einsatzstelle verlassen.

In der Feuerwache wurde die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt und die Einsatzkräfte konnten die wohlverdiente Nachtruhe antreten.

Verkehrsunfall "eingeklemmte Person"


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Ölspur im Gewerbegebiet auf dem Roland

Am 13. September wurde die Ortsfeuerwehr Abbenrode um 9:26 Uhr von der Integrierten Leitstelle Harz zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert. Im Gewerbegebiet „Auf dem Roland“, wurde eine größere Ölspur gemeldet.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage, auf einer Länge von 300 m befand sich ein großflächiger Ölfilm. Um das Eindringen des Öls in die Kanalisation zu verhindern, wurden die Einläufe gesichert und mit Ölbindemittel eingedeicht.

Mit Ölbindemittel wurde die Ölspur gebunden und eine Ausbreitung verhindert. Für die Reinigung der Fahrbahn wurde eine Fachfirma angefordert.

Für die Ortsfeuerwehr Abbenrode war der Einsatz gegen 11:16 Uhr beendet. In der Feuerwache wurde die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt, um aufkommende Einsätze optimal vorbereitet zu sein.


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Hochwassereinsatz im Nordharz

Am Morgen des 26. Juli verschärfte sich durch den starken Dauerregen der Nacht die Hochwasserlage im Nordharz Zusehens. Gegen 06:27 Uhr wurden die Feuerwehren Abbenrode, Schmatzfeld und Langeln nach Veckenstedt alarmiert, um bei dem verheerenden Hochwasser zu helfen.  Die Feuerwehr Veckenstedt befand sich seit dem 25. Juli im Dauereinsatz um das Hochwasser in Veckenstedt zu bewältigen. Die Feuerwehren Wasserleben und Stapelburg waren an mehreren Einsatzstellen in ihren Ortsteilen gebunden und hatte dort alle Hände voll zu tun. Die Feuerwehren Heudeber und Danstedt unterstützten die Feuerwehr Derenburg, bei der Beseitigung der Hochwasserschäden. Damit waren allen Feuerwehren der Gemeinde Nordharz bei diesem Unwettereinsatz gefordert und halfen mit, Gefahr für Leib und Leben von Menschen und Tieren abzuwenden.

In Veckenstedt wurde auf dem Hof der Gemeindeverwaltung der Bereitstellungsraum und die zentrale Einsatzleitung der Gemeinde Nordharz eingerichtet. Von hier aus wurden Einsatzaufträge an die Feuerwehren verteilt und abgearbeitet, die Verbindung zur ILS Harz sichergestellt und der Hochwassereinsatz in der Gemeinde Nordharz koordiniert. Im Laufe des Tages verschlechterte sich das Mobilfunknetz enorm, woraufhin die Einsatzleitung in die Räume der Gemeindeverwaltung umgezogen ist, von wo mit einer stabilen Verbindung, die Verbindung zur ILS Harz sichergestellt werden konnte.

Durch den Dauerregen stieg der Pegel der Ilse und vom Rammelsbach sehr schnell an, worauf es zu Überflutungen gekommen ist. Die Ilse trat massiv bei Ilsenburg über die Ufer und überschwemmte mehrere Äcker und Wiesen und lief über das Landschulheim Grovesmühle in den nahegelegenen Teich. Dadurch wurde das Landschulheim von den Wassermassen eingeschlossen und die Sicherheit der anwesenden Personen konnte nicht mehr gewährleistet werden. Daraufhin wurde um 08:29 Uhr der Hausalarm ausgelöst, der alle Personen zum Sammelplatz rief. Da das Landschulheim nur noch mit schwerer Technik erreicht werden konnte, wurden die anwesenden Personen mit Löschfahrzeugen aus dem Landschulheim evakuiert. Alle zehn Personen die sich zu dem Zeitpunkt noch im Landschulheim befanden, konnten vor den Wassermassen gerettet werden und konnte in der Gemeindeverwaltung untergebracht werden.

Durch die enorme Menge Wasser, die über die Äcker und Wiesen in den Teich strömte, füllte sich der Teich sehr schnell und lief an mehreren Stellen über. Es bestand die Gefahr, dass der Deich ausgespült wird und damit die Wassermassen nicht mehr halten konnte. Eine Deichwache wurde abgestellt die ständig den Deich und die Pegelstände kontrollierte. Glücklicherweise konnte der Deich gehalten werden, denn wenn es zu einem Deichbruch gekommen wäre, hätte sich die Lage für Veckenstedt dramatisch verschlechtert.

Der Damm in der Schulstraße der am Tag zuvor gebaut wurde, musste verstärkt werden um den Wassermassen standzuhalten. Dazu wurde der Damm mit Sandsäcken verstärkt und mit einem Radlader Sand und Steine heran gefahren um dem Deich massiv zu verstärken. Auch dieser Damm konnte gehalten werden und somit schlimmeres für Veckenstedt verhindert werden.

Es konnte leider nicht verhindert werden das der Mühlengraben und der Rammelsbach über die Ufer traten. So wurde die Schäferstraße und Bodenstraße durch den Rammelsbach zu einem reißenden Fluss. Die Poststraße musste gesperrt werden, da die Straße durch den Mühlengraben komplett überflutet wurde. Gebäude die von den Wassermassen bedroht wurden, mussten evakuiert werden um eine Gefahr für die Anwohner auszuschließen, die Einsatzkräfte leisten dabei Tragehilfe um die Anwohner sicher vor den Wassermassen zu retten.

Landwirte und Unternehmer brachten mit Treckern und LKWs, Sand direkt zum Gemeindehof, der dort im Akkord in Sandsäcke gefüllt wurde. Die zentrale Verteilung der Sandsäcke wurde vom Hof der Gemeindeverwaltung koordiniert.

Die Feuerwehr Stapelburg war seit dem Morgen an den Eckerwiesen im Einsatz und hatten dort mehrere Einsatzstellen zu bearbeiten. Ein Einsatzschwerpunkt war in Wasserleben, denn dort trat an mehreren Stellen die Ilse über die Ufer und überschwemmte Teile von Wasserleben. Die Hauptstraße musste gesperrt werden, da das Wasser der Ilse massiv über die Grundstücke lief und die Straße unter Wasser setzte. Mit Sandsäcken wurden die Häuser gesichert, damit kein Wasser in die Häuser eindringen konnte. In der Bahnhofsstraße setzte das Hochwasser mehrere Grundstücke und Gebäude unter Wasser. Die Feuerwehr Wasserleben war pausenlos mit Sicherungs- und Pumparbeiten beschäftigt.

Gegen 10:00 Uhr verließ das Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Abbenrode verließ die Einsatzstelle in Veckenstedt, was bis dahin pausenlos in Veckenstedt im Einsatz war, um nach Abbenrode zu fahren, um sich einen Überblick über die Lage an der Ecker zu verschaffen. Der Einsatzleitwagen verblieb als Zentrale Einsatzleitung in Veckenstedt. An verschiedenen Stellen trat die Ecker über die Ufer und Grundstücke mussten mit Sandsäcken gesichert werden. Der Schießstand stand ca. 30 cm unter Wasser, der Schützenverein übernahm nach abrücken der Feuerwehr in Eigenregie das Abpumpen und die Kontrolle des Schießstandes. Nach Abschluss aller arbeiten ist die Besatzung des Löschgruppenfahrzeugs sofort wieder nach Veckenstedt aufgebrochen, um dort weiter beim Hochwasser zu helfen.

Leider liefen in vielen Gebäuden die Keller und Wohnungen voll Wasser. Selbst das Gerätehaus der Feuerwehr Veckenstedt wurde von den Wassermassen des Rammelsbach bedroht und musste mit Sandsäcken gesichert werden, damit kein Wasser in das Gerätehaus eindringt.

Die Wasserlebener Straße in Veckenstedt stand durch die Fluten des Rammelsbach komplett unter Wasser und musste gesperrt werden, damit war keine Verbindung mehr nach Wasserleben möglich. Veckenstedt konnte zeitweise nur noch über Schmatzfeld und Ilsenburg erreicht werden.

Als der Dauerregen am Nachmittag aufhörte entspannte sich die Lage Zusehens, der Pegel der Ilse sank stetig ab. Probleme bereitete weiter der Rammelsbach wo der Pegel nur sehr langsam fiel. Sofort wurde mit den Aufräumarbeiten begonnen. Im Moseltal und am Schauner Weg wurde angefangen die Keller und Wohnungen auszupumpen und die Grundstücke vom Wasser und Unrat zu befreien. Hierzu wurde jetzt jede Pumpe gebraucht und eingesetzt. Viele Schäden zeigten sich erst jetzt, als die braune Brühe abgeflossen war oder abgepumpt wurde. Inzwischen konnte die Sperrung der Poststraße aufgehoben werden und auch das Landschulheim Grovesmühle konnte wieder frei gegeben werden.

Auch wenn die Wasserstände sanken hatte die Ilse und der Rammelsbach noch Hochwasser und eine sehr starke Strömung. Auch die Deiche waren durch den Regen und die Wassermassen aufgeweicht und ein betreten nicht sicher. Davon ließen sich leider einige, unbeirrbare Katastrophentouristen nicht abhalten, um auf den aufgeweichten Deichen zu gehen, oder bis an das Wasser und sogar in das Wasser zu gehen. Mehrere Personen wurden von den Einsatzkräften aufgegriffen und über ihr Fehlverhalten belehrt und der Einsatzstelle verwiesen. Gerade wenn jemand in das Wasser stürzt und dann vom Wasser mitgerissen wird, besteht Gefahr für Leib und Leben. Es mussten Einsatzkräfte abgestellt werden, die an andere Stelle gebraucht wurden, um abgesperrte Bereiche zusätzlich abzusichern und abzusperren. Zum eigenen Schutz ist es wichtig nicht die Deiche zu betreten und sich nicht in der Nähe des Hochwassers aufzuhalten, man gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch die Retter und behindert zusätzlich die Einsatzkräfte.

Gegen Abend war das schlimmste überstanden und gegen 19:30 Uhr konnten die meisten Einsatzkräfte die Einsatzstelle in Veckenstedt verlassen, damit ging ein anstrengender und kräftezehrender Einsatz zu ende. Die Feuerwehr Veckenstedt hatte am darauffolgenden Tag noch alle Hände voll zu tun, um Schäden durch das Hochwasser zu beseitigen und Aufräumarbeiten durchzuführen. In den einzelnen Standorten wurde die Einsatzbereitschaft von Fahrzeugen und Ausrüstungen wiederhergestellt, um auf die kommenden Einsätze optimal vorbereitet zu sein.

Positiv ist zu erwähnen das die Zusammenarbeit aller Feuerwehren der Gemeinde Nordharz bei diesem Hochwassereinsatz schnell und reibungslos funktionierte. Vielen Dank an alle Einsatzkräfte für die gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit.

Wir möchten uns auch bei allen Feuerwehren, Firmen und allen freiwilligen Helfern für ihren selbstlosen und unermüdlichen Einsatz bedanken, was man miteinander schaffen und erreichen kann ist einfach unglaublich.

Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz, jetzt muss gründlich und sächlich aufgearbeitet werden, wie und wo der Hochwasserschutz verbessert werden kann. Von mehreren Personen wurden wir angesprochen und darauf hingewiesen, das seit 15 Jahren über den Hochwasserschutz gesprochen wird, aber nichts passierte. Durch den unermüdlichen und aufopferungsvollen Einsatz aller Helfer konnte wieder einmal schlimmeres verhindert werden, dies kann aber nicht der Maßstab bzw. die Herangehensweise sein, den Hochwasserschutz auf dem Rücken der Helfer zu realisieren. Bei immer häufiger und stärker auftretenden Unwetterereignissen, muss hier dringend gehandelt werden. In den Einsatzauswertungen und Nachbesprechungen muss der Einsatz und die Folgen daraus für den Hochwasserschutz ausgewertet und umgesetzt werden. Damit Leib und Leben, von Menschen und Tieren und das Hab und Gut im Vorfeld optimal geschützt sind.

26.07.2017 - Hochwasser im Nordharz
26.07.2017 - Hochwasser im Nordharz

 
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Hochwassereinsatz in Veckenstedt

Nachdem sich die Hochwasserlage gegen Mittag am 25. Juli leicht entspannte, verschärfte sich die Lage am Nachmittag erneut durch die starken Regenfälle, woraufhin die Einsatzleitung in Veckenstedt, Unterstützung von den Feuerwehren der Gemeinde Nordharz anforderte.

Gegen 16:33 Uhr wurden daraufhin von der Integrierten Leitstelle Harz die Feuerwehren Abbenrode, Stapelburg, Schmatzfeld und Langeln nach Veckenstedt alarmiert. Die Feuerwehr Veckenstedt war seit den Morgenstunden im Dauereinsatz.

Die Feuerwehren Wasserleben und Heudeber waren in Wasserleben im Einsatz um Sandsäcke zu füllen.

Auf dem Hof der Gemeindeverwaltung wurde der Bereitstellungsraum für die anrückenden Feuerwehren eingerichtet und mit dem Einsatzleitwagen wurde die zentrale Einsatzleitung auf dem Gemeindehof eingerichtet. Mit der zentralen Einsatzleitung wurden die einzelnen Einsätze koordiniert, nacheinander abgearbeitet und die Verbindung zur ILS Harz sichergestellt.

Es galt für die Einsatzkräfte verschiedene Einsatzstelle in Veckenstedt und am Landschulheim Grovesmühle abzuarbeiten.

Der Mühlengraben im Bereich der ehemaligen Bäckerei Brasche drohte über die Ufer zu gehen und wurde von den Einsatzkräften gesichert und mit Sandsäcken erhöht um ein überlaufen zu verhindern.

In der Teufelsklippe wurde ein Sandsackwall errichtet und Unrat entfernt, damit das Wasser ungehindert abfließen konnte.

Am Landschulheim Grovesmühle wurde eine Brücke über die Ilse von Treibgut freigeräumt, was sich an der Brücke sammelte und drohte die Brücke zu verstopfen, dadurch hätte sich das Wasser an der Brücke gestaut und hätte das Landschulheim bedroht.

Hinter dem Landschulheim trat in einen unzugänglichen Bereich die Ilse massiv über die Ufer und drohte in einen nahegelegenen Teich zu laufen. Da die Wetterprognose für den nächsten Tag keine Entspannung der Lage vorhersagte, diente der Teich als Pufferspeicher und ein frühzeitiges volllaufen des Teiches musste verhindert werden. Mit Sandsäcken wurde ein am Vormittag gebauter Sandsackwall erhöht und stabilisiert. Mit dem Sandsackwall wurden die Wassermassen wieder in Richtung Ilse gelenkt.

Ein neuralgischer Punkt war an der Furt durch die Ilse in der Schulstraße. Ein am Vormittag gebauter Damm musste mit Folie und Sandsäcken verstärkt werden, um ein ausspülen und aufweichen des Damms zu verhindern. Mit dem Damm konnte verhindert werden, das die Ilse an der Furt über die Ufer trat und sich den direkten Weg über die Schulstraße nach Veckenstedt bahnte und somit größeren Schaden in Veckenstedt anrichtet. Der Pegel der Ilse wurde laufend an der Brücke kontrolliert und der Damm überwacht.

Nachdem alle Einsatzstellen abgearbeitet wurden, konnte die Einsatzstelle von den einzelnen Feuerwehren gegen 19:30 Uhr verlassen werden und die Feuerwehr Veckenstedt übernahm wieder die alleinigen Sicherungs- und Kontrollarbeiten.

Die Feuerwehren stellten in ihren Standorten die Einsatzbereitschaft wieder um auf die kommenden Einsätze vorbereitet zu sein.

25.07.2017 - Hochwasser in Veckenstedt


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Hochwassereinsatz in Ilsenburg und Veckenstedt

Am 25. Juli wurde die Ortsfeuerwehr Abbenrode um 01.04 Uhr von der Integrierten Leitstelle Harz zu einer Amtshilfe nach Ilsenburg alarmiert. Durch den Dauerregen der letzten Stunden stieg der Pegel der Ilse bedrohlich an, woraufhin die Feuerwehr Ilsenburg Unterstützung angefordert hat.

Am Gerätehaus der Feuerwehr Ilsenburg wurde ein Bereitstellungsraum eingerichtet, von wo die Einsatzaufträge für die einzelnen Feuerwehren verteilt wurden. Für die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Abbenrode ging es in die Ilsestraße.

In der Ilsestraße drohte die Ilse über die Ufer zu treten und Grundstücke zu überfluten, mit Sandsäcken wurden ein Sandsackwall gebaut um die Grundstücke zu schützen.

Gegen 03.00 Uhr konnte die Ortsfeuerwehr Abbenrode die Einsatzstelle in Ilsenburg verlassen und ist in den Standort zurückgekehrt. Im Gerätehaus wurde die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt und auf Anordnung der ILS Harz wurde im Gerätehaus die Bereitschaft aufrechterhalten.

Gegen 03.23 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung für die Ortsfeuerwehr Abbenrode. In Veckenstedt kam es aufgrund des Dauerregens zu mehreren Überflutungen, so wurde der Gemeindehof komplett überflutet, beim Landschulheim Grovesmühle trat die Ilse über die Ufer.

Um die Unwettereinsätze zentral zu koordinieren wurde an der Gemeindeverwaltung eine zentrale Einsatzleitung durch den Einsatzleitwagen der Ortsfeuerwehr Abbenrode eingerichtet.

Von hier aus wurden die Unwettereinsätze koordiniert und die Einsatzaufträge an die einzelnen Feuerwehren verteilt. Auch wurde mit dem Einsatzleitwagen die Verbindung zur Integrierten Leitstelle Harz sichergestellt.

Gegen 12.00 Uhr war der Einsatz für den Einsatzleitwagen beendet und die Einsatzkräfte konnte in den Standort zurückkehren.

Im Gerätehaus wurde die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt, um für kommende Einsätze bestmöglich vorbereitet zu sein.

25.07.2017 - Hochwasser in Ilsenburg & Veckenstedt


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Verkehrsunfall zwischen Abbenrode und Stapelburg

Am Abend des 9 Juli wurden um 19:07 Uhr die Feuerwehren Abbenrode und Stapelburg von der Integrierten Leitstelle Harz zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der K 1336 zwischen Abbenrode und Stapelburg alarmiert.

An der Einsatzstelle eingetroffen befand sich ein PKW im Seitengraben und eine Person befand sich noch in dem PKW. Die Lageerkundung ergab, dass ein PKW von Stapelburg in Richtung Abbenrode unterwegs war, und der Fahrer wegen gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über den PKW verlor, der PKW kam von der Fahrbahn ab und kam im Seitengraben zum Stehen.

Zeugen des Unfalls setzten sofort einen Notruf ab und leisteten unverzüglich Erste Hilfe. Die Ersthelfer begannen sofort mit der Reanimation des Fahrers, hierbei wurden Sie telefonisch von einem Leitstellendisponenten unterstützt. Auch ein Junge der Jugendfeuerwehr Abbenrode kam zufällig mit dem Fahrrad an der Unfallstelle vorbei, und unterstützte unverzüglich bei der Reanimation des Fahrers bis die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintrafen.

Die eintreffenden Einsatzkräfte lösten unseren Jugendfeuerwehrkameraden und die Ersthelfer sofort ab und führten die Reanimation fort. Dabei arbeiteten der Rettungsdienst und die Feuerwehr Hand in Hand um den Fahrer zu reanimieren. Von den Einsatzkräften wurde die Frau des Fahrers inzwischen betreut.

Da sich die Fahrertür nicht öffnen ließ, wurde mittels Lufthebesatz das Fahrzeug vorsichtig angehoben, bis sich die Fahrertür öffnen ließ. Mit Stufenblöcken und Unterbauhölzern wurde das Fahrzeug gesichert.

Mit der geöffneten Fahrertür konnte der Fahrer jetzt besser erreicht und behandelt werden, die Reanimation wurde unter dessen unvermindert fortgeführt, inzwischen unterstützt von der Notärztin des Rettungsdienstes Goslar.

Leider blieben alle Versuche und Anstrengungen erfolglos den Fahrer wiederzubeleben, der Fahrer verstarb an der Einsatzstelle. Schockiert mussten die Einsatzkräfte die Reanimation einstellen und realisieren das Anstrengungen erfolglos geblieben sind.

Von der Notärztin wurde die Frau über den Tot des Mannes informiert und vom Rettungsdienst betreut und behandelt.

Nachdem die Ausrüstung und die Geräte wieder auf den Fahrzeugen verlastet waren, Verliesen die Feuerwehr Abbenrode und Stapelburg gegen 20:15 Uhr die Einsatzstelle.

Die Kreisstraße zwischen Abbenrode und Stapelburg war während des gesamten Einsatzes voll gesperrt.

In der Feuerwache Abbenrode wurde der Einsatz ausgewertet und der Einsatz durchgesprochen. Für alle Feuerwehrkameraden war dies kein alltäglicher Einsatz und für die Einsatzkräfte würde das Kriseninterventionsteam bereitstehen, damit der Einsatz verarbeitet werden kann. Auch steht das Kriseninterventionsteam bereit um den Angehörigen zu helfen.

Anschließend wurde die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt um auf die kommenden Aufgaben optimal vorbereitet zu sein.

Wir möchten uns hiermit bei den Ersthelfern und den Jugendfeuerwehrkameraden für ihre uneigennützige und selbstlose Hilfe bedanken. Vielen Dank dafür!

Unser Beileid und tiefstes Mitgefühl gilt der Familie des verstorbenen, wir wünschen Ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Nr. 10/17 - Verkehrsunfall K1336


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Küchenbrand im Mühlenwinkel

Brand in Küche schnell gelöscht

Am 4. Juli wurde um 20:17 Uhr die Ortsfeuerwehr Abbenrode von der ILS Harz zu einem Brandeinsatz alarmiert. Der Integrierten Leitstelle Harz wurde ein Gebäudebrand im Mühlenwinkel gemeldet, da unklar war ob sich noch Personen in dem Gebäude aufhalten, wurden gleichzeitig die Feuerwehren Stapelburg und Lochtum zu diesem Brandeinsatz mit alarmiert.

Da wir an diesem Dienstag gerade unseren regulären Ausbildungsdienst hatten, trainiert wurde die Brandbekämpfung mit einer Riegelstellung, und uns auf dem Weg ins Gerätehaus befanden, waren das LF 20/16 und der ELW innerhalb kürzester Zeit an der Einsatzstelle.

Der Gruppenführer begab sich sofort zur Lageerkundung und konnte dabei feststellen, dass sich keine Personen mehr im Gebäude aufhalten. Die Bewohner konnten glücklicherweise die Wohnung selbst verlassen. Ihnen war der Schreck anzusehen und wurden von den Einsatzkräften betreut und beruhigt. Der Einsatz des Rettungsdienstes war nicht erforderlich. So konnte sich auf die Brandbekämpfung konzentriert werden.

Der Angriffstrupp begab sich daraufhin sofort mit schweren Atemschutz in die Wohnung und fand in der Küche einen brennenden Topf vor. Der Topf wurde aus der Küche entfernt, dazu brauchte der Angriffstrupp kein Löschwasser einsetzen, damit hielt sich der Schaden in Grenzen.

Mit der Wärmebildkamera wurden die Temperaturen der Wand- und Deckenverkleidung und Schränke kontrolliert, dabei fanden sich keine besonderen Auffälligkeiten. Anschließend wurde die Wohnung gelüftet um den Brandrauch aus der Wohnung zu bekommen. Die Feuerwehren Stapelburg und Lochtum konnten den Einsatz abbrechen.

Durch das frühzeitige Melden des Brandes und durch den glücklichen Umstand das wir gerade vom Ausbildungsdienst kamen und dem schnellen, umsichtigen Handeln aller ist es zu verdanken das nichts Schlimmeres passiert ist.

Gegen 20:38 Uhr konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. In der Feuerwache wurde die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt, um auf folgende Einsätze bestmöglich vorbereitet zu sein.

Danach hatten sich die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner die Bratwurst redlich verdient, die es im Anschluss des Ausbildungsdienstes geben sollte.

Nr. 9/17 - Küchenbrand im Mühlenwinkel


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PKW Brand auf der B6n

Nächtlicher Einsatz auf der B6n

Am Sonntagmorgen des 25. Juni wurde um 01:10 Uhr die Ortsfeuerwehr Abbenrode von der ILS Harz zu einem PKW Brand alarmiert. Gleichzeitig wurde auch die Ortsfeuerwehr Stapelburg und der Rettungsdienst zu dem Brandeinsatz alarmiert.

Gemeldet wurde der Integrierten Leitstelle Harz ein brennender PKW auf der B6n zwischen Stapelburg und Abbenrode in Fahrtrichtung Goslar. Die ersten Einsatzkräfte mussten feststellen, dass die Einsatzstelle sich zwischen Veckenstedt und Stapelburg befand. Daraufhin fuhren wir bis zur Abfahrt Veckenstedt weiter, drehten dort und fuhren die Einsatzstelle an.

Bei Eintreffen der Feuerwehr stand der PKW bereits in Vollbrand, eine verletzte Person wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von der Feuerwehr versorgt und betreut.

Eine Gefahr bestand durch einem im Heck verbauten Gastank. Durch den schnellen und massiven Löschangriff konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Durch das schnelle und umsichtige Handeln konnte eine Gefährdung durch den Gastank verhindert werden.

Das LF 20/16 diente als Löschwasserreserve und befüllte direkt das HLF 16/12 der Ortsfeuerwehr Stapelburg, somit stand ausreichend Löschwasser zur Verfügung um das Feuer zu bekämpfen.

Der ELW (Einsatzleitwagen) der Feuerwehr Abbenrode unterstütze den Einsatzleiter bei der Koordination und der Einsatzleitung und stellte die Verbindung zu der Integrierten Leitstelle Harz sicher.

Durch den MTW der Ortsfeuerwehr Stapelburg wurde die Einsatzstelle abgesichert. Für die Dauer des Einsatzes wurde die B6n voll gesperrt.

Für die Ortsfeuerwehr Abbenrode war der Einsatz gegen 2:30 Uhr beendet. Am Tiefbrunnen in Abbenrode wurde der Löschwassertank des LF 20/16 wieder gefüllt und in der Feuerwache wurde die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt um auf die kommenden Einsätze stets bestens vorbereitet zu sein. 

Nr. 8/17 - PKW Brand auf der B6n


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Person hinter verschlossener Tür gerettet

Am Morgen des 16. Juni wurde um 07:24 Uhr die Ortsfeuerwehr Abbenrode zu einer technischen Hilfeleistung von der ILS Harz alarmiert.

Ein Pflegedienst wollte zu einer Patientin in der Oberdorfstraße und kam nicht in die Wohnung. Da die Patientin die Tür nicht öffnen konnte und der Schlüssel von innen steckte und forderte der Pflegedienst die Feuerwehr an.

Die Einsatzkräfte konnten den Schlüssel nach innen drücken und mit einem Ersatzschlüssel die Tür öffnen. Die Patientin wurde dem Rettungsdienst übergeben und wir verschlossen und sicherten die Tür wieder.

Gegen 8:00 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner beendet.


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Wohnungsbrand in Danstedt

Am Morgen des 10. Juni wurde um 5.25 Uhr die Feuerwehr Abbenrode zu einem Brandeinsatz nach Danstedt alarmiert. In der Querstraße in Danstedt kam es zu einem Wohnungsbrand. Da nicht auszuschließen war, das sich noch Personen im Gebäuden befanden, alarmierte die Integrierte Leitstelle Harz mit dem Alarmstichwort „Mittelbrand“ die Feuerwehren aus Danstedt, Heudeber, Derenburg und Abbenrode und den Rettungsdienst.

Bei Alarmierungen ab dem Alarmstichwort „Mittelbrand“ wird der Einsatzleitdienst der Feuerwehr Abbenrode mit alarmiert und bei Brandeinsätzen rückt auch das LF 20/16 mit der Wärmebildkamera zur Einsatzstelle aus.

Durch einen aufmerksamen Anwohner konnte das Feuer frühzeitig entdeckt werden und die Rettungskräfte alarmiert werden. Aus bislang unbekannter Ursache geriet in einer Wohnung ein Elektrogerät in Brand.

Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich noch mehrere Personen in dem Gebäude, sie konnten das Gebäude selbstständig verlassen. 3 Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt werden. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurden die verletzten Personen von der Feuerwehr versorgt und anschließend vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Feuerwehr Danstedt begann, neben der Betreuung der verletzten Personen, sofort mit der Brandbekämpfung und konnte schnell die Brandstelle lokalisieren und beförderte das brennende Elektrogerät und weitere Gegenstände aus dem Fenster auf die Straße, damit von den Geräten keine Gefahr mehr ausging. Nach kurzer Zeit war der Wohnungsbrand unter Kontrolle. Mit einem Hochleistungslüfter wurde die Wohnung belüftet, um giftige Rauchgase aus der Wohnung zu drücken.

Auf der Anfahrt begann der Einsatzleitwagen sofort mit der Einsatzdokumentation und vor Ort unterstütze der ELW den Einsatzleiter bei der Koordination des Einsatzes und stellte die Verbindung zur ILS Harz sicher.

Mit der Wärmebildkamera wurde die Brandstelle kontrolliert um versteckte Glutnester und Hitzequellen zu lokalisieren und gegeben falls direkt ablöschen zu können, damit bei abrücken der Feuerwehr keine Gefahr mehr besteht das das Feuer erneut ausbrechen kann. Nachdem keine Gefahr mehr Bestand konnte gegen 6.31 Uhr Einsatz Ende an die ILS Harz gemeldet werden und die Feuerwehren verließen die Einsatzstelle.

In der Feuerwache Abbenrode wurde die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt, um auf die nächsten Einsätze bestens vorbereitet zu sein. Gegen 07.00 Uhr war damit der Einsatz für die Kameradinnen und Kameraden beendet.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Danstedt, Heudeber, Abbenrode und Derenburg, der Gemeindewehrleiter und der Rettungsdienst mit 10 Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften.

10.06.17 - Wohnungsbrand in Danstedt


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Anforderung Wärmebildkamera

Am 27. Mai kam es in Veckenstedt zu einem Wohnungsbrand. Der Einsatzleiter forderte zur Nachkontrolle eine Wärmebildkamera an.

Daraufhin alarmierte um 23.39 Uhr die Integrierte Leitstelle Harz in Halberstadt die Ortsfeuerwehr Abbenrode zu diesem Brandeinsatz.

Da die Wärmebildkamera ständig auf dem LF 20/16 verlastet ist und sich das LF 20/16 im Einsatz mit dem Fachzug Brandschutz West befand, haben wir den Einsatz abgebrochen.


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Einsatz des Fachdienstes Brandschutz beim Kirchentag

In Vorbereitung des Kirchentages in Wittenberg, wurde der Fachdienst Brandschutz West des Landkreises Harz zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte während des Kirchentages angefordert.

Die Ortsfeuerwehr Abbenrode ist mit dem LF 20/16 in den Fachdienst Brandschutz West integriert.

Am 27. Mai gegen 13.00 Uhr brach die Gruppe aus Abbenrode mit dem LF 20/16 in den Bereitstellungsraum nach Blankenburg auf, wo sich gesammelt wurde. Anschließend verlegte die Kolonne nach Wittenberg in den dortigen Bereitstellungsraum, von wo der Fachdienst Brandschutz West zu den Einsätzen aufbrach.

Größere Einsätze gab es glücklicher Weise nicht, wegen der Hitze am Sonntag waren die Einsätze hauptsächlich darauf beschränkt „Personen zu kühlen“.

Am Sonntagabend verlegte die Kolonne wieder von Wittenberg nach Blankenburg, von wo alle eingesetzten Feuerwehr selbstständig die Standorte anfuhren.

In der Feuerwache Abbenrode hat die Gruppe die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt, um auf die nächsten Einsätze bestens vorbereitet zu sein. Gegen 03.00 Uhr am Montagmorgen war damit der Einsatz für die Kameradinnen und Kameraden beendet.

Vielen Dank an die Kameradinnen und Kameraden für die Einsatzbereitschaft beim Kirchentag.


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Brand an der KiTa in Heudeber

Am Montag den 22. Mai wurde um 13.10 Uhr der Einsatzleitdienst der Ortsfeuerwehr Abbenrode von der Integrierten Leitstelle Harz zu einem Brandeinsatz nach Heudeber alarmiert.

An der Kindertagesstätte in der Ernst Thälmann Straße brach im Aussenbereich ein Feuer aus. Da nicht auszuschließen war, das sich noch Kinder und Betreuer in der Kindertagesstätte befinden, wurden die Feuerwehren aus Heudeber, Langeln, Schmatzfeld, Wernigerode, Derenburg, Abbenrode und der Rettungsdienst zu diesem Einsatz alarmiert.

Durch das schnelle und umsichtige Handeln der Betreuer, konnten alle Kinder die KiTa rechtzeitig und unversehrt verlassen. Anwohner haben die Betreuer sofort unterstützt und haben die Betreuung der Kinder mit organisiert. Eine Betreuerin musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst behandelt werden und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Auf der Anfahrt begann der Einsatzleitwagen sofort mit der Einsatzdokumentation und Vor Ort unterstütze der ELW den Einsatzleiter bei der Koordination des Einsatzes und stellte die Verbindung zur ILS Harz sicher.

Durch einen massiven Aussenangriff konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Mit der Wärmebildkamera wurde nach versteckten Glutnestern und Hitzequellen gesucht, um auszuschließen das das Feuer erneut ausbrechen kann.

 Von dem Einsatzleiter wurde die FTZ Bereitschaft angefordert, um die gebrauchten Atemschutzgeräte und Schläuche zu tauschen. Gegen 15.15 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Abbenrode aus dem Einsatz herausgelöst und konnte in den Standort zurückkehren.

In der Feuerwache Abbenrode wurde die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt, um auf die nächsten Einsätze bestens vorbereitet zu sein. Gegen 15.45 Uhr war damit der Einsatz für die Kameradinnen und Kameraden beendet.

Nr. 3/17 - Brand an der KiTa in Heudeber


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Tragehilfe für den Rettungsdienst

Am Freitag den 12. Mai wurde um 09.23 Uhr die Feuerwehr Abbenrode und die Feuerwehr Ilsenburg von der Integrierten Leitstelle Harz zu einer Tragehilfe alarmiert.

In der Bleichestelle in Abbenrode war der Rettungsdienst bei einem medizinischen Notfall im Einsatz. Der Transport des Patienten war durch das Treppenhaus nicht möglich, daraufhin entschied der Rettungsdienst den Patienten durch ein Fenster über eine Drehleiter zu retten. Daraufhin wurde die Feuerwehr Abbenrode und die Feuerwehr Ilsenburg mit der Drehleiter alarmiert.

In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst konnte der Patient schnell und zügig über die Drehleiter gerettet werden und an den Rettungsdienst übergeben werden. 

Bei diesem Einsatz arbeiteten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Abbenrode und Ilsenburg und des Rettungsdienstes sehr gut zusammen. Durch den reibungslosen Verlauf konnte der Patient schnell gerettet werden. Es zeigte sich wie wichtig eine gute Zusammenarbeit und Kameradschaft bei Ausbildungen, Übungen und Einsätzen ist.

Für die Feuerwehr Abbenrode war der Einsatz gegen 10.16 Uhr beendet.


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Entlaufenes Hausschwein eingefangen

Um 12.37 Uhr am 29. Januar wurde die Feuerwehr Abbenrode von der Integrierten Leitstelle Harz in Halberstadt zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert. Die Polizei forderte die Feuerwehr Abbenrode zur Unterstützung beim Einfangen eines entlaufenen Hausschweines an.

In Bereich der Osterwiecker Straße in der Nähe wurde ein freilaufendes Hausschwein gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr Abbenrode war die Polizei schon dabei das Hausschwein von der B6n abzudrängen und in Richtung Abbenrode zu treiben.

Vor Ort wurde sofort die Osterwiecker Straße abgesichert, damit keine Gefahr für die Verkehrsteilnehmer und für das Hausschwein bestand.

Durch Recherche konnte von den Einsatzkräften der Besitzer ermittelt werden, der auch umgehend informiert wurde. Durch zwei Fachkundige Einsatzkräfte wurde das Hausschwein über eine Wiese am Roland in Richtung der Anlage getrieben, von wo das Hausschwein entlaufen ist.

Nach einem kurzen Fußmarsch wurde die Anlage erreicht, wo auch schon der Besitzer wartete, der das Hausschwein in Empfang nahm.

Wenn man denkt man hat noch nicht alles erlebt, so hält der Feuerwehralltag immer wieder Überraschungen parat. Dies war auch für uns ein ungewöhnlicher Einsatz, aber trotzdem haben wir gern geholfen.

Gegen 13.00 Uhr war der Einsatz in der Feuerwache für die Kameradinnen und Kameraden beendet.

Nr. 1/17 - Entlaufenes Hausschwein eingefangen

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